Arbeitsweise

 

Kurze und intensive Lernimpulse vor Ort

in Form von Eintages- oder Halbtagesseminaren in der Einrichtung. Das Wichtigste wird anschaulich - unter Einsatz unterschiedlicher didaktischer Mittel - auf den Punkt gebracht.

Übungsphasen in der Praxis

Bei einigen Themen bietet es sich an, Übungsphasen zwischen zwei Seminaren einzuplanen. In diesen können die Mitarbeiter ihr neu erlerntes Know-how erproben und modifizieren.

Teilnehmerzusammensetzung

Mitarbeiter, die die gleiche Tätigkeit ausführen, lernen gemeinsam, ihre Kommunikation zu verbessern. Dies ermöglicht die Konzentration auf die Anforderungen des eigenen Arbeitsbereiches und eine effektive Wissensvermittlung (Ausnahme: das Training "Kommunikation im Team").

Verhaltensoptimierung

Nur soviel Theorie wie nötig und so viele praktische Übungen wie möglich, das ist das Prinzip.
Die Teilnehmerzahl ist deshalb begrenzt. Jeder Mitarbeiter hat so Raum, seine  Kompetenzen weiterzuentwickeln. Er erhält Rückmeldung, "wo er steht", ein Abgleich zwischen Selbst- und Fremdbild und den Leistungsanforderungen erfolgt. Entsprechend werden Gesprächssituationen simuliert, bewertet und Alternativen aufgezeigt.
Damit sich die Mitarbeiter unbeobachtet fühlen, nehmen grundsätzlich keine Vorgesetzten oder Stabsmitarbeiter an den Trainings teil (Ausnahme: das Training "Kommunikation im Team", dort nimmt die Wohnbereichsleitung teil).

Trainings im Themenbereich Vertrieb- und Mitarbeitergespräche arbeiten mit Videofeedback, die Telefontrainings entsprechend mit Audiofeedback. Die notwendige Technik wird zur Verfügung gestellt.

Feedback

Feedback, das differenziert, ehrlich und in einer konstruktiven Art und Weise gegeben wird, ist ein wichtiger Lernimpuls in den Trainings. Feedback kann den Mitarbeiter in seinem Verhalten und in seiner Kommunika-tion auch in Frage stellen. Dies stößt nicht immer auf Gegenliebe, ist aber als Lernimpuls notwendig. Damit wird vermieden, dass Mitarbeiter aus "allen Wolken fallen", wenn sich die Rahmenbedingungen (z.B. gestiegene Anforderungen) verändern und Mitarbeiter diesen nicht mehr gewachsen sind.

Keine Mitarbeiterbeurteilung

Die Seminarteilnehmer erhalten ein professionelles Feedback vom Trainer, das wie gesagt, die Funktion eines Entwicklungsimpulses hat. Es ist nicht Teil einer Mitarbeiterbeurteilung. Auch zur Potentialanalyse ist ein Assessment-Center besser geeignet.

Minimale Stressresistenz ist Teilnahmevorrausetzung

Sich vor der Gruppe und der Videokamera zu präsentieren, setzt ein Minimum an Stressresistenz voraus.
Falls dies bei einzelnen Führungskräften nicht gegeben ist, diese aber trotzdem am Training teilnehmen sollen, besteht die Möglichkeit einer auf das Training vorbereitenden Beratung (vgl. Selbststeuerung beim Führen von Gesprächen). Beim "Burn-out-Syndrom" wird von einer Teilnahme abgeraten.

Vor- und Nachbereitung

Die Seminarteilnehmer erhalten Seminarunterlagen zur Vor- oder Nach-bereitung. Ein Selbststudium für Mitarbeiter von 45 bis 60 Minuten und Führungskräften von 90 bis 120 Minuten ist zumutbar und notwendig, um die Lernimpulse des Seminars zu unterstützen.


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